Herren 30 starten mit Unentschieden in die Sommersaison

20. 06. 16

In einem engen Spiel musste zweimal der Match-Tiebreak die Entscheidung bringen. Sebastian Thunert feierte sein Debüt, Tobias Millhahn hielt sich schadlos. 

Bei schwülheißen Temperaturen startete die Friesoyther Herren30-Mannschaft auf der heimischen Anlage in die sogenannte "Übergangssaison". Auf- und Absteiger gibt es aufgrund der besonderen Umstände rund um die Corona-Pandemie nicht. 

Auf den sehr gut bespielbaren Ascheplätzen starteten alle vier Partien gegen Glück auf Victoria Oldenburg II parallel. Berend Grever (LK 22) machte dabei kurzen Prozess und siegte an Position 4 gegen  Freerk Klaaßen (LK 23) mit 6:0 und 6:0. 

Da hatte Tobias Millhahn (LK 20) schon mehr Mühe. Doch auch er gewann an Position 3 sein Spiel gegen Jan Eike Becker (LK 20) mit 6:4 und 6:4. Ungleich schwerer war die Aufgabe für Nummer 1 Patrick Thieken (LK 18). Gegen Oldenburgs Einser Tim Dust (LK 15) mühte sich Thieken nach Kräften, musste sich aber 2:6 und 3:6 geschlagen. 

Ein ähnliches Kaliber hatte Sebastian Thunert (LK 19) vor der Brust. Der Leihspieler vom TV Bösel gewann gegen Benjamin Steffen (LK 16) nach 1:4 den ersten Satz noch mit 7:5. Zog dann dann aber in der Folge mit 2:6 und 5:10 den Kürzeren.

So stand es 2:2 nach den Einzeln. Das eingespielte Duo Thieken/Grever bildete das erste Friesoyther Doppel, Thunert/Millhahn gingen als Doppel 2 an den Start.

Ohne gemeinsame Matchpraxis brauchten die beiden ein wenig, um ins Spiel zu kommen. Der erste Satz ging mit 3:6 an die Oldenburger Steffen/Klaaßen. Doch dann war das Friesoyther Duo im Spiel und holte sich den zweiten Satz mit 6:2. Im Match-Tiebreak legten sie einen Blitzstart hin und führten schnell mit 6:0. Das ließen sie sich nicht mehr nehmen. Der dritte Friesoyther Punkt und das Unentschieden war damit eingetütet. 

Thieken/Grever bekamen es mit Dust/Becker zu tun. In einem engen ersten Satz führten die Friesoyther nach anfänglichen Schwierigkeiten mit 5:4, mussten sich dann aber doch im Tiebreak des ersten Satzes geschlagen geben. Im zweiten Satz dominierten dann die Oldenburger und holten sich Satz und Sieg. Am Ende stand ein leistungsgerechtes Unentschieden.